Frequenzumrichter 400 V | 61 A | 30 kW | IP20
Produktbeschreibung
Ein drehzahlvariabler Antrieb zur Steuerung von 3-phasigen 400-Volt-Motoren. Dieser VSD ist besonders einfach zu bedienen. Für die meisten Anwendungen ist es nicht erforderlich, die Werkseinstellungen zu ändern. Daher ist dieser drehzahlvariable Antrieb ideal zur Steuerung von Ventilatoren und Pumpen in HLK-Anwendungen.
Die erforderliche Versorgungsspannung beträgt dreiphasige 400 Volt.
Verschiedene Typen von dreiphasigen 400-Volt-Motoren können gesteuert werden: IE3- oder IE4-Asynchronmotoren, Permanentmagnetmotoren, bürstenlose DC-Motoren oder synchronreluktante Motoren. Ein oder mehrere Motoren mit einem (kombinierten) maximalen Strom von 61 A können mit diesem Antrieb gesteuert werden. Die Motordrehzahl kann über das intuitive Tastenfeld oder über die Eingänge eingestellt werden. Die Konfiguration wird durch 14 Basisparameter und Applikations-Makrofunktionen vereinfacht.
Das Gehäuse kann auf einer DIN-Schiene in einem Schaltschrank montiert werden. Es bietet die Schutzart IP20 gegen das Eindringen von Staub. Der integrierte EMV-Filter entspricht der Klasse C1.
Herstellercode: ODE-3-540610-3F42
Zusätzliche Spezifikationen und Beschreibung
Da dreiphasige 400 Volt eine höhere Leistungsfähigkeit bieten, kann er für mehr Anwendungen eingesetzt werden, wie zum Beispiel größere Ventilatoren und Pumpen in HLK-Systemen. Im Vergleich zu einer einphasigen Ausführung ist die Kombination aus einem dreiphasig gespeisten Frequenzumrichter und einem dreiphasigen Motor in der Regel effektiver und leistungsfähiger. Für HLK-Anwendungen ist der Frequenzumrichter daher ideal geeignet zur Steuerung von Ventilatoren oder Pumpen. Darüber hinaus ist er äußerst benutzerfreundlich. In vielen Fällen kann der Frequenzumrichter direkt nach der Installation in Betrieb genommen werden, wobei die Werkseinstellungen beibehalten werden können.
Das Gehäuse besteht aus wartungsfreundlichem Kunststoff. Das Design ermöglicht die Installation des Geräts auf einer DIN-Schiene oder auf einer ebenen Fläche. Das Gehäuse bietet die Schutzart IP20 gegen das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Wir empfehlen, dieses Gerät in einem Schaltschrank zu installieren und sicherzustellen, dass die Umgebungstemperatur im Bereich von −10 bis 40 °C bleibt.
Wie vereinfachen Applikationsmakros die Inbetriebnahme?

Durch die Auswahl eines dieser Applikationsmakros werden die wichtigsten Einstellungen automatisch vorkonfiguriert. Dadurch entfällt die manuelle Definition der Funktionen für die verschiedenen Eingänge. Diese Funktionen sind in den Applikationsmakros vordefiniert. Diese Standardeinstellungen sind für viele Anwendungen ausreichend. Typische Anwendungen sind AC-Ventilatoren, Gebläse, Kreiselpumpen, Absauganlagen und Luftstromregler.
Frequenzumrichter steuern die Motorspannung und die Motorfrequenz mithilfe einer Technologie namens Pulsweitenmodulation. Diese Technologie wandelt die zugeführte Wechselspannung in Gleichspannung um. Ein Frequenzumrichter verfügt über einen Zwischenkreis, der als eine Art Pufferspeicher für die verfügbare Energie betrachtet werden kann. Dieser Pufferspeicher wird sowohl durch die Versorgungsspannung (über den Gleichrichter) als auch durch rückgespeiste Energie des Motors gefüllt, die beim Bremsen zurückfließt. Diese Gleichspannung wird anschließend durch IGBTs wieder in eine Art Wechselspannung umgewandelt. IGBTs oder Insulated Gate Bipolar Transistors sind bipolare Transistoren mit einem isolierten Gate-Anschluss, die hohe elektrische Ströme mit hoher Schaltgeschwindigkeit schalten können. Dank der intelligenten Ansteuerung der IGBTs können sowohl die Motorspannung als auch die Motorfrequenz geregelt werden. Dies ermöglicht eine optimale Motorsteuerung und einen energieeffizienten Betrieb. Dieser Frequenzumrichter benötigt eine dreiphasige 400-Volt-Stromversorgung. Er steuert dreiphasige 400-Volt-IE2-, IE3- und IE4-Asynchronmotoren. Darüber hinaus kann er auch Permanentmagnetmotoren, bürstenlose DC-Motoren und synchronreluktante Motoren steuern.
Ein Nachteil von hochfrequent schaltenden IGBTs besteht darin, dass sie das elektrische Netz mit hochfrequenten Oberschwingungs- und Störsignalen belasten (EMV-Verschmutzung). Um diese Netzbelastung zu minimieren, ist standardmäßig ein EMV-Filter der Klasse C1 integriert. Dieser blockiert die Störungen und reduziert Beeinträchtigungen anderer elektronischer Geräte in der Umgebung. Allerdings ist der EMV-Filter allein nicht ausreichend, um alle Störungen vollständig zu eliminieren. Zusätzlich zum EMV-Filter sind eine korrekte Installation und Verdrahtung erforderlich, um Störungen zu minimieren. Leistungskabel sollten stets getrennt von Signal- und Netzwerkkabeln verlegt werden.
Anmerkungen, Rezensionen und Bewertungen